Mittwoch, 9. April 2008

Patenreise, 10. Tag, 7. April

Montag, 7. April 2008

Mit diesem Morgen bricht für uns der letzte Reisetag in Südafrika an. Im Hotel Balmoral ist reichlichst zum Frühstück gedeckt. Fast zu viel des Guten, aber das wird sich sicher bald ändern.
Zunächst steht eine kurze Stadtrundfahrt in Durban am Programm, auf der uns Klaus das Theater, die Universität, das neue und alte Rathaus (dient heute als Postamt) zeigt und uns zum Fare Well Square mit seinen historischen Statuen und Denkmälern führt.







Rathaus in Durban








Auf dem Weg zum indischen Markt kommen wir an der größten Moschee der südlichen Hemisphäre vorbei. Mit ihren 940 m2 bietet sie 5000 Gläubigen Platz und wird von den Geschäften, die in ihr auf der Straßenseite untergebracht sind, erhalten.







"Tarzan Herwig" im Botanischen Garten







Im „Botanischen Garten“ können wir bei einem gemütlichen Spaziergang neben uralten, exotischen Gewächsen auch viele Pflanzen und Sträucher sehen, die wir bei uns nur in Blumentöpfen halten können. Das subtropische Klima sorgt für üppige Vegetation und die Blumenfreunde liebäugeln mit so manchen Ablegern. Das ist aber verboten! Der Garten bietet idealen Hintergrund für ein Gruppenfoto und das wird von Robert sofort ausgiebigst genutzt.







Botanischer Garten








Da noch Zeit bleibt, statten wir der „U Shaka Marine World“ einen Besuch ab – und der hat sich ausgezahlt, denn viele von uns haben sämtliche Meeresbewohner noch nie aus dieser Nähe und Perspektive erleben können. Eine Delphin-Show noch zum Ausklang – dann geht es mit dem Bus zum Flughafen in Durban.

Hier heißt es Abschied nehmen von Gabi, Bernhard und Robert, da sie noch eine Woche Urlaub anhängen und nach Port Elizabeth weiterfliegen.

Wir landen zunächst in Johannesburg, wo wir unserem Reiseleiter Klaus Lebewohl sagen. Er hat seine Führungsqualitäten voll ausgespielt – niemand ging verloren! – und uns reichlich Informationen über Südafrika und Swasiland mitgegeben. Danke Klaus!
Ja, und dann ist endgültig Abflug von diesem Kontinent. Über Frankfurt steuern wir Wien und die diversen Heimatflughäfen an. Nicht nur viele Andenken und Fotos füllen unser Reisegepäck: Wir werden liebe Erinnerungen an herzlichen Begegnungen und fröhliche, gemeinsame Stunden – und vor allem ein Stück Afrika in unserem Herzen – mit nach Hause nehmen.





Abschied vom Flughafen in Durban









Bericht: Margit Halbmayr

Montag, 7. April 2008

Patenreise, 9. Tag, 6. April

Weckruf um 6.15 Uhr: Der vorletzte Tag unserer gemeinsamen Reise beginnt. Gleich nach dem Frühstück geht es in ein Zulu Dorf. Einst hallte der Name dieses Stammes in ganz Afrika wider, denn dieses kriegerische Volk schaffte es, mit Speeren und Schildern bewaffnet, die mit Gewehren gut ausgerüstete britische Armee zu besiegen.







Im Zuludorf













Bierverkostung










Gleich zu Beginn erkennen wir, dass das Zululand ein Männerland ist. Nach anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten dürfen wir das Dorf betreten – die Männer zuerst, die Frauen im Anschluss. In der patriarchalen Zulugesellschaft hat ein Mann mindestens 11 Frauen, und unsere Herren der Schöpfung lassen ihrer Phantasie freien Lauf. Wir sehen wie die traditionellen Waffen der Zulu hergestellt werden und lernen ihre Lebensgewohnheiten kennen. Nach einer kurzen, tänzerischen Darbietung werden wir mit einem Malz-Mais-Bier verabschiedet.

Anschließend geht es weiter zum Lake St.Lucia, wo wir eine Bootsfahrt unternehmen und endlich Flusspferdherden, sowie Krokodile und zahlreiche Wasservögel beobachten können. Eine gute Gelegenheit, noch einmal die Seele baumeln zu lassen und die Eindrücke der letzten Tage zu verarbeiten.







Flusspferde...













... und
Krokodile








Nach dem Mittagessen und etwas Shopping geht es weiter zum Indischen Ozean nach Durban, wo wir unsere letzte Nacht im Hotel an der Strandpromenade verbringen. Der Abschied naht...

Bericht: Inge Roch

Patenreise, 8. Tag, 5. April

Und wieder einmal, gleich nach 5:00 Uhr, stehen wir auf. Unsere Geländefahrzeuge warten schon, und um 6:00 Uhr geht es im offenen Jeep für ca. 20 Minuten über die Autobahn in das Hluhuwe Game Reserve. Zu Beginn der Safari werden wir von einer Büffelherde, die allerdings noch schläft, begrüßt. Von unserem Fahrer erhalten wir teilweise sogar auch in Deutsch sehr gut Auskunft, unter anderem auch über den Aulabaum, aus dem Likör gewonnen wird und von dem auch die Elefanten naschen. Zu sehen bekommen wir eine Nashornfamilie, Giraffen, Zebras, Büffel, viele bunte Vögel und am höchsten Gipfel eine 360 Grad herrliche Rundumsicht. Zum Abschied bringen uns die Kinder der Zulus einen Tanz.





















Elefant,
Wasserbüffel
und
Zebra





















Danach geht es luftig vorbei an Fieberbäumen, sowie einem großen Ananasfeld. Endlich Frühstück - das brauchen wir dringend! Danach wird eingekauft, geht sogar mit Kreditkarte, somit darfs ein bisschen mehr sein. Nun bleibt endlich mal Zeit die Haare zu waschen und zu föhnen und die Sonne Afrikas zu genießen. Einfach herrlich! Kurz vor dem Mittagessen ein Besuch bei den Reptilien. Gut, dass sie hinter Glas sind, denn sie sind kaum von der Umgebung zu unterscheiden und teilweise sehr giftig. Die Krokodile kann man wenigstens deutlich sehen.

Danach geht es per Bus wieder zum Hluhluwe Game Reserve und anschließend mit dem Geländewagen auf die Suche nach Elefanten, welche von zwei von unseren vier Gruppen auch gesichtet werden. Am Abend können aber alle begeistert über ihre Sehenswürdigkeiten berichten. Es sind derer viele, auch der Impala Bock ist dabei, welchen wir vergeblich in unseren Unterlagen suchen. Nach vielen zurückgelegten Kilometern fahren wir über Höhen und Tiefen im Stil einer Ralleyfahrt zurück zum Ausgangspunkt, um mit dem Bus zurück in die Dumazulu Lodge zu fahren. Dort beenden wir gemeinsam den wunderschönen Tag mit dem Abendessen.

Bericht: Brigitte und Josef Uhl